Im eigenen Badezimmer will man nicht frieren. Vor allem Frauen und Kinder haben dabei oft eine wesentlich höhere Wunschtemperatur als Männer. Die berühmten 20° C reichen ihnen nicht, um sich auch ohne Kleidung oder mit nasser Haut nach Bad und Dusche wohl zu fühlen. Allerdings ist es wenig ökonomisch, deswegen rund um die Uhr das Bad auf höchster Stufe zu beheizen. Wer auch morgens, wenn man erfahrungsgemäß am empfindlichsten gegenüber der Kälte ist, ein kuschelig warmes Bad will, aber eine Heizung hat, die es nur langsam auf Wunschtemperatur bringt, der kann sich eine zusätzliche Heizung installieren oder einbauen lassen.
In vielen Wohnungen bringen Heizlüfter oder Heizstrahler Badezimmer in den ersehnten Wohlfühlbereich, während die reguläre Warmwasserheizung lediglich dazu dient, den Raum nicht auskühlen zu lassen. Auch bei Eltern sind Heizstrahler sehr beliebt, denn sie lassen sich problemlos über der Wickelstation anbringen und spenden im Nu punktgenau die wohlige Wärme, die man braucht, um sein Kind zu wickeln oder nach dem Bad zu pflegen. Die Klassiker mit dem Schnürchen gab es schon vor vielen Jahren, und es gibt sie immer noch, allerdings in effektiverer Form. Die Wärme wird mit elektrischem Strom erzeugt, weswegen viele dieser Heizung auch skeptisch gegenüberstehen und hohe Kosten vermuten. Im Gespräch mit einem Fachmann kann man sich darüber informieren, wie viel Energie ein Strahler verbraucht. Dabei sollte man erstens bedenken, dass man das Gerät nicht im Dauergebrauch laufen lassen wird, und zweitens, dass es große Unterschiede in der Wirtschaftlichkeit gibt. Der Vergleich zwischen herkömmlichen und Infrarotgeräten lohnt sich auch.